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Wissenschaftler untersuchen Glauben

(25. Februar 2008/idea/factum) - Warum glauben Menschen an Gott? Dieser Frage wollen Wissenschaftler in Oxford in einem dreijährigen Forschungsprojekt nachgehen.

Bei dem Projekt arbeiten unter anderem Evolutionsbiologen, Neuro-Wissenschaftler, Linguisten und Informatiker zusammen. Wie die Londoner Zeitung „The Times“ erläutert, gehe es ihnen nicht darum, die Existenz Gottes zu beweisen; vielmehr wollten die Wissenschaftler unter anderem herausfinden, ob der Glaube angeboren sei oder erlernt werde.

Wie der Psychologe Justin Barrett erläuterte, interessierten sich die Forscher auch dafür, inwiefern der Glaube an Gott etwas „Natürliches“ sei.

Diese Fragestellung, die anhand von Gehirnstrommessungen beantwortet werden soll, deckt auf, aus welcher Gottesferne heraus die Wissenschaftler denken. Die „natürliche“ Ehrfurcht vor dem Schöpfung, die Ahnung, dass Gott ist, gilt als Gegenstand einer Untersuchung. Die Entfremdung von Gott durch Wissen, Technik und menschlichen Hochmut ist im Westen weit fortgeschritten. Diese Herzenshaltung wird durch keine technischen Scan sichtbar gemacht werden können. Es gibt kein Medikament für Glauben und auch kein Gen. Es ist eine Frage des Gewissens und der Reaktion auf die Wahrheit.

Der vom Geist Gottes inspirierte Paulus stellte warnend fest, dass die Ignoranz Gottes nicht folgenlos bleiben kann: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“ (Römer 1,18 bis 21).

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