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Rüstet die Hisbollah zum Krieg gegen Israel?
(03. März 2008/rh.) - Die vom Iran mit Geld und Waffen unterstützte schiitische Terrormiliz Hisbollah (Partei Allahs) rüstet nur 15 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt zum Vernichtungskampf gegen Israel.
Ausser Sichtweite der der Unifill-Truppen, im Kieferndickicht nördlich des Litaniflusses, ist Hisbolla-Gebiet. Gegenüber der „Welt“ sagte Milos Strugar, Unifil-Direktor für politische Angelegenheiten, dass der Südlibanon stabil sei und die Lage „sehr ruhig“: „Uns liegen keine Beweise vor, dass neue Waffen in die Region gelangen.“
Doch im Sommer 2006 hat sich auch erst beim Ausbruch des offenen Krieges mit Israel gezeigt, dass die Hisbollah in der Grenzregion ein komplexes Netzwerk von Bunkern, Tunnels und unterirdischen Raketenabschussanlagen gebaut hatte.
Die Täler nördlich des Litani sind unübersichtlich und damit ideal für den Guerillakampf und liegen nur 15 Kilometer von der Grenze entfernt. Kritiker befürchten, dass die iranische Wiederaufbauhilfe zur Verbesserung der Infrastruktur letztlich einen nächsten Krieg vorbereitet. Die Präsenz der Schiitenmiliz fällt zusammenmit einer ganzen Reihe iranischer Bauprojkete. Die Gegend gilt auch als Umschlagplatz für Waffen, die der Iran über Syrien in den Libanon schmuggelt.
„Die Welt“ zitiert den Lokalpolitiker François Helou aus Jezzine. Er spricht bereits vom “Staat Hisbollah”: „Qutrani ist der Kern einer künftigen schiitischen Stadt. Wir leben in einem Landstrich, der den Südlibanon von der Bekaa-Ebene im Osten trennt. Nun baut die Hisbollah einem Korridor zwischen ihren Machtzonen. Danach ergeben beide Gebiete zusammen den Staat Hisbollah.“
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