Kontakt   Newsletter   Impressum
   

    factum online RSS
  Infos zum RSS-Feed

30 000 Raketen auf Israel gerichtet

(04. März 2008/fa.) - Die schiitische Hisbollah-Miliz im Südlibanon verfügt nach israelischen Angaben über ein Arsenal von 30 000 Raketen.

Nach diesem Bericht sind 10000 davon Langstreckenraketen, weitere 20000 Kurzstreckenraketen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte diese Zahlen unter Berufung auf israelische Angaben in seinem Bericht an den Weltsicherheitsrat. Ban bestätigte die Angaben Israels nicht, äusserte sich aber besorgt über öffentliche Äusserungen der Hisbollah und wiederkehrende Vorwürfe der Verletzung des Uno-Waffenembargos.

Der Uno-Generalsekretär konzentrierte sich in seinem Bericht auf die Umsetzung der Libanon-Resolution der Vereinten Nationen, die im August 2006 einen Krieg zwischen Israel und der Hisbollah nach 34 Tagen beendete. In der Resolution wird die Entwaffnung aller Milizen und ein Verbot von Waffenlieferungen an sie gefordert.

Ban erklärte, die Entwaffnung der Milizen müsse Teil eines politischen Prozesses sein, der auch die Autorität der libanesischen Regierung wiederherstelle. Er bedauere, dass die Regierungskrise und der Streit um die Wahl eines neuen Präsidenten es unmöglich gemacht hätten, die Entwaffnung anzugehen.

Israel wirft der Hisbollah nach Angaben Bans vor, ihre militärische Präsenz im Südlibanon deutlich auszubauen. Hingegen sagen die Uno-Blauhelme und die libanesischen Truppen sie hätten dafür keine Beweise gefunden.

Rüstet die Hisbollah zum Krieg gegen Israel?

 



zurück

Das aktuelle Heft:
factum 3/2012


factum 3/2012
factum-Abo
efactum-App
Mithelfen und fördern!
ethos – suchen, finden, leben