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Reinkarnation oder Wiedergeburt?

(04. März 2008/esc.) - Der Münchner Religionswissenschaftler Michael von Brück thematisiert in seinem Buch „Ewiges Leben oder Wiedergeburt?“ die Frage, ob der Tod das Ende des Lebens oder der Übergang in ein anderes Leben ist. Dabei intrepretiert er die Reinkarnation als eine Ergänzung der christlichen Lehre.

Am 30. Dezember 2007 war Michael von Brück Gast in der Sendung «Sternstunde Philosophie» des Schweizer Fernsehens. Dabei zeigte er sich als geschickter Rhetoriker, der zuerst Unwissenheit in den Fragen über das Leben nach dem Tod suggerierte, dann aber doch eine deutliche Meinung vertrat, mit der er die unterschiedlichen Ansätze der Religionen als sich ergänzend darstellte. Als er gefragt wurde, ob es ein Leben nach dem Tod gebe, antwortete von Brück: «Wenn wir das wüssten ...» Die Menschheit suche auf diese Frage nach plausiblen Antworten, aber, so von Brück, «genau wissen wir das nicht».

Der synkretistische Ansatz von Brücks verschleiert die unüberbrückbaren Unterschiede zwischen den Religionen. Im fernöstlichen Denken gibt es keine personale Struktur. Materie und Ich-Struktur des Menschen gelten als Schein und werden in der Einheit subsumiert. Nachfolgende kommentiert „factum“-Mitarbeiter Eugen Schmid von Brücks Buch „Ewiges Leben oder Wiedergeburt?“

Michael von Brück stellt im Buch «Ewiges Leben oder Reinkarnation?» differenzierte Analysen des hinduistischen und buddhistischen religiösen Denkens vor. Sein Religionsvergleich fällt aber dann einseitig aus. Sein Interesse gilt vorwiegend den fernöstlichen Religionen, biblisch-christliche Inhalte sind bei ihm sehr rar. mehr...

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