|
Die grosse Versöhnung
(05. März 2008/fa.) - Der Kern des Evangeliums ist die Versöhnung zwischen Gott und Mensch. Unser Schöpfer ist auch unser Erlöser.
An die Stelle eines ganzen Haufens von Göttern, die allzu offenkundig dem Menschen nachempfunden sind und sich wie Filmstars aufführen, setzt die Bibel den einen allmächtigen Schöpfer und einzig wahren, wirklichen Gott, in welchem alle Güte und Wahrheit ihren Ursprung finden und welchem alles sittlich Verwerfliche ein Gräuel ist.
Prinz Paris hatte Helena nach Troja entführt. Das griechische Expeditionskorps, das zu Schiff die Verfolgung aufgenommen hatte, wurde auf halbem Wege durch ständigen und starken Gegenwind aufgehalten, worauf Agamemnon, der militärische Oberbefehlshaber der Griechen, von zu Hause seine Tochter kommen liess und sie zeremoniell als Opfer schlachtete, um die offensichtlich missgestimmten Götter zu besänftigen. Scheinbar zahlte sich die Sache aus: Der Wind drehte auf West, und die Flotte erreichte Troja ohne weiteren Aufschub.
Dieser kleine Ausschnitt aus der Legende der «Ilias» – etwa 1000 v. Chr. – illustriert anschaulich eine Form von Sühne, wie sie allen heidnischen Religionen in aller Welt und zu aller Zeit zugrunde lag. Ihre Auffassung ist folgende: Es gibt mehrere Götter, von denen keiner uneingeschränkte Macht hat, deren jeder jedoch in seinem Machtbereich einem Menschen das Leben erleichtern oder erschweren kann. Ihre Laune ist ständig schwankend, auf den kleinsten Anlass hin werden sie böse, oder sie sind eifersüchtig, weil sie meinen, ihnen selbst werde zu wenig, anderen Göttern oder Menschen dagegen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. mehr...
zurück
|
|
 |
© FACTUM ONLINE 2011 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit
Genehmigung der Redaktion. |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |