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Berner Politiker kämpft gegen Killer-Spiele
(05. März 2008/fa.) – Der Berner Politiker Roland Näf hat einen Elektronikfachmarkt angezeigt, weil dort sogenannte Killer-Spiele verkauft werden. Als Konsequenz erhielt er ein Hausverbot.
Im Media-Markt in Muri bleiben die Türen für den Berner Grossrat Roland Näf (SP) künftig verschlossen, berichtet „20Minuten“. Der Geschäftsführer habe ihm ein Hausverbot erteilt“, so Näf.
Er hat gegen das Elektronikgeschäft Anzeige erstattet – weil Media-Markt das Gewaltgame «Stranglehold» verkauft. In diesem Computerspiel geht es darum, die Gegener reihenweise in Stücke zu schiessen. Damit verstosse das Game laut Näf gegen das Gesetz, das «das Darstellen grausamer Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere» verbietet. Noch diesen Frühling wird ein Richter entscheiden, ob diese Regelung neben Filmen und Bildern auch für PC-Spiele gelten soll.
Beim Media-Markt herrscht Unverständnis über Näfs Anzeige. Zum Hausverbot wollte die Geschäftsführung keinen Kommentar abgeben.
Roland Näfs Kampf gegen den Verkauf von Killerspielen geht aber weiter. Er fordert zusätzlich, dass sich der Kanton Bern aktiv gegen die Gewalt-Games einsetzen soll.
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