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Endeavour-Start: „Show für Gott“
(11. März 2008/fa.) Die Raumfähre «Endeavour» ist zur längsten Shuttle-Mission aller Zeiten gestartet.
„Viel Glück und mit Gottes Segen auf Wiedersehen in 16 Tagen“, funkte Startdirektor Mike Leinbach gemäss «Washington Post» ins Cockpit der Raumfähre. Und Commander Dominic Gorie antwortete enthusiastisch und mit ur-amerikanischem Selbstverständnis: «Gott hat uns mit einer wundervollen Nacht gesegnet, also zünden wir den Antrieb und geben wir ihm eine Show!»
16 Tage soll die „Endeavour“ an der internationalen Raumstation ISS angedockt bleiben. In der Raumfähre reist ein Roboter mit. Der 200-Millionen Dollar teure „mechanische Handwerker“ soll Wartungsarbeiten an den Aussenseiten der Raumstation übernehmen.
Die Astronauten um Commander Gorie müssen zudem Arbeiten in eigener Sache durchführen: Sie wollen einen Hightech-Klebstoff testen. Dieser soll beschädigte Kacheln am Hitzeschutzschild der Raumfähre reparieren. Schäden an diesen Kacheln hatten 2003 zum traumatischen Absturz der «Columbia» geführt.
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