Worauf man sich verlassen kann
(11. März 2008/idea) – In einer „von leeren Worten und falschen Versprechungen geprägten Welt“ ist Gottes Wort das einzige, worauf man sich verlassen kann. Das sagte der stellvertretende Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios und Bestseller-Autor Peter Hahne (Berlin) bei den „Gemeindetagen unter dem Wort“ in der Lüdenscheider Christuskirchengemeinde.
Der Journalist, der dem Rat der EKD angehört, stellte zugleich eine zunehmende Offenheit für die christliche Botschaft fest. Er begründete dies unter anderem mit dem grossen Interesse am Jesus-Buch von Papst Benedikt XVI.
Der Leiter der Evangelisationsreihe ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), warnte in einer Predigt davor, Gott zu vereinnahmen. Die Aussage, „dass Gott für uns ist“, werde oft missbraucht: „Ich staune, mit welcher Kaltschnäuzigkeit und Selbstverständlichkeit wir dazu neigen, Gott zu unserem Mitläufer zu machen.“
In diesem Jahr kamen zu den Gemeindetagen vom 5. bis 9. März bis zu 1.000 Besucher pro Veranstaltung. Das erste überregionale Glaubenstreffen fand 1973 in der Dortmunder Westfalenhalle statt, um – wie sein „Erfinder“, Pfarrer Paul Deitenbeck (1912-2000), damals sagte – verunsicherten Christen eine Alternative zu den pluralistisch ausufernden Kirchentagen zu bieten. Die Veranstaltung in Lüdenscheid wird von einem Trägerkreis organisiert, dem Christen aus Landes- und Freikirchen sowie Landeskirchlichen Gemeinschaften angehören. Vorsitzende ist Pfarrerin Bärbel Wilde. Gegenüber idea kündigte sie an, auch nach ihrem Eintritt in den Vorruhestand am 1. November die Veranstaltungsreihe fortführen zu wollen.
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