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Bush verteidigt religiöse Medien
(13. März 2008/idea) – US-Präsident George W. Bush will sich für die Freiheit religiöser Medien einsetzen und sie gegen politische Angriffe verteidigen.
Er werde sein Veto gegen ein Gesetzesvorhaben einlegen, das die Freiheit des religiösen Rundfunks einschränken wolle, sagte er auf dem Jahreskongress des Dachverbands National Religious Broadcasters (NRB) in Nashville (Bundesstaat Tennessee). Diese Dachorganisation umfasst nach eigenen Angaben über 1.400 Medienorganisationen, vor allem aus den USA, mit Millionen Zuschauern, Hörern und Lesern.
Laut Bush gehört es zu den wichtigsten Aufgaben von NRB, dafür zu sorgen, dass der Äther für alle offen bleibe, „die die Gute Nachricht verkündigen“. Bush sieht die Freiheit religiöser Programme bedroht durch eine Initiative im Kongress, die eine vor 20 Jahren abgeschaffte sogenannte „Fairness-Doktrin“ wieder aufleben lassen will. Nach dieser Vorschrift müsste der Rundfunk in jeglicher Diskussion über kontroverse Themen allen Seiten die gleiche Zeit einräumen.
Die Unterstützer der Initiative haben laut Bush christliche Programme im Visier: „Sie wollen jene zum Schweigen bringen, mit denen sie nicht übereinstimmen.“ Aber die religiösen Medien brauchten keine Angst vor Meinungswettstreit zu haben. Ihre Stimme sorge bereits für Ausgewogenheit. Republikanische Kongressabgeordnete haben einen Gesetzesantrag formuliert, der das erneute Inkrafttreten der Fairness-Doktrin unterbinden soll.
Bush würdigte den Dienst der religiösen Medien. Sie gäben geistliche Orientierung, stärkten die Familien und das Lebensrecht und zeigten „Millionen den Weg zum Heil und zu Gottes Frieden“. NRB-Präsident Frank Wright (Manassas/Bundesstaat Virginia) forderte die religiösen Medien auf, standhaft zu bleiben. Es zeichne sich eine „kulturelle Feindseligkeit“ gegen die Verkündigung des Wortes Gottes ab, die bis in die Gesetzgebung hineinreichen werde.
Gegen solchen Widerstand müssten die religiösen Medien zusammenstehen, mahnte Wright vor rund 6.000 Zuhörern. Er forderte die christlichen Medienmacher auf, mutig „Christus als den Gekreuzigten“ zu verkünden.
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