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China zensuriert Internetbeiträge
(13. März 2008/idea.) - China ist das „grösste Gefängnis für Online-Journalisten“. 49 Chinesen sind inhaftiert, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäusserung nutzten.
Die Volksrepublik China ist das „weltweit grösste Gefängnis für Online-Journalisten und Blogger“. Darauf hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ am ersten „Internationalen Tag für freie Meinungsäusserung im Internet“ am 12. März aufmerksam gemacht.
Blogger kommentieren auf ihren Internet-Seiten Ereignisse. Laut einer in Berlin veröffentlichten Mitteilung von „Reporter ohne Grenzen“ sitzen 63 Internet-Dissidenten weltweit hinter Gittern, davon 49 in China. Ihr Vergehen: Sie haben von ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch gemacht.
Die „Reporter ohne Grenzen“ haben dazu aufgerufen, am 12. März an Online-Demonstrationen gegen Internetzensur teilzunehmen. Auf der Seite www.rsf.org können Interessierte eine eigene virtuelle Figur erstellen und an einer von neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam teilnehmen.
In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang massiv eingeschränkt. Die meisten dieser Staaten verletzen auch die Religionsfreiheit und diskriminieren oder verfolgen Christen.
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