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Greenspan: Schlimmste Krise seit 1945

(17. März 2008/fa.) - Der Panikverkauf der Investmentbank Bear Stearns und die Notfallaktionen der US-Notenbank Fed schickten die Börsenkurse weltweit auf Talfahrt. Der ehemalige Notenbankchef der USA. Alan Greenspan, spricht von der schlimmsten Finanzkrise seit 1945.

Die Börse ist in Panik. Nach dem Verkauf der US-Invetmentbank Bear Stearns sank an der Börse in Tokio der Nikkei-Index unter 12.000 Punkte. Die Finanzmarktkrise in den USA hat die Börsen weltweit auf Talfahrt geschickt. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor heute mehr als drei Prozent. Er rutschte zwischenzeitlich auf 6187 Punkte. Das war der tiefste Stand seit Oktober 2006.

Auch der Dollar ist wegen der Sorgen vor einer Rezession in den USA im freien Fall, was zu Spekulationen über eine Intervention der Notenbanken führte. Anleger flüchteten in weniger riskante Investments wie Gold und Öl.

Nach Einschätzung des früheren Notenbankchefs Alan Greenspan erleben die USA derzeit die schwerste Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Krise werde „wahrscheinlich im Nachhinein als schlimmste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bewertet werden“, schrieb Greenspan in einem Beitrag für die „Financial Times“ („FT“). Die Krise werde vorüber sein, wenn sich die Immobilienpreise stabilisierten und damit der Preis für Finanzprodukte, die an Hypothekendarlehen gekoppelt sind.
Quelle: Welt online

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