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Dalai Lama droht mit Amtsniederlegung

(18. März 2008/fa.) - Der Dalai Lama hat mit seinem Rücktritt als Leiter der tibetischen Exilregierung gedroht, sollte die gewaltsamen Proteste der Tibeter ausser Kontrolle geraten.

In seinem indischen Exil in Dharmsala sagte der Dalai Lama, sollte die Gewalt ausser Kontrolle geraten, habe er nur die Wahl zurückzutreten. Diese Aussage führte mancherorts zur Meinung, der Dalai Lama trete sowohl als weltlicher wie als geistlicher Tibet-Führer zurück. Doch das war offenbar nicht so gemeint.

Gemäss Radio DRS präzisierte ein ranghoher Berater wenig später die Äusserungen des Dalai Lama. «Er würde als politischer Führer und Staatsoberhaupt zurücktreten, aber nicht als der Dalai Lama. Er wird immer der Dalai Lama bleiben. [... ] Sollten die Tibeter den Weg der Gewalt wählen, müsste er zurücktreten, denn er ist völlig der Gewaltfreiheit verpflichtet», erklärte er.

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat die Anhänger des Dalai Lamas für die Proteste verantwortlich gemacht. Die Unruhen hätten schwere Verluste an Menschenleben und Eigentum verursacht, sagte Wen.



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