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There will be blood: Ein antichristlicher Film?
(18. März 2008/rh.) - Weshalb bezeichnet der bekannte US-Filmkritiker Ted Baehr «There will be blood» als einen der antichristlichsten Filme des Jahres?
Es fällt nicht leicht, diesen Film auszuhalten. Ted Baehr, der bekannte christliche US-Filmkritiker (www.movieguide.org), schaffte es kaum. «There will be blood» sei einer der antichristlichsten Filme des Jahres. Er sei abstossend, nicht allein wegen des «bösartigen, sinnlosen Angriffs auf Jesus Christus und seine Nachfolger, sondern auch deshalb, weil Daniel Day-Lewis so hervorragend spielt». Dagegen spiele Paul Dano, als sein Gegenpart, den «jämmerlichen Prediger Eli schwach und unglaubwürdig». In diesem Film überragt der Böse. Stimmt. Aber vor allem deshalb, weil es keinen «Guten» gibt.
Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson schuf, inspiriert von Upton Sinclairs Roman «Oil!» aus dem Jahr 1927, einen bildgewaltigen Streifen über den Beginn des Ölbooms in Kalifornien anfangs des 20. Jahrhunderts. Der fast stumme, knapp halbstündige Filmauftakt zeigt die karge Landschaft, in der Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) nach Bodenschätzen gräbt. Mehrere Meter unter der Erde schlägt er seinen Pickel gegen das Funken schlagende Gestein. Der Abstieg in die dunkle Grube, in der er letztlich auf Öl stösst, ist kein Weg zum Glück, sondern der Auftakt seiner Höllenfahrt. mehr...
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