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Kenia: Radiosendungen über Versöhnung

(19. März 2008/fa.) - Der ERF finanziert die Produktion von Radiosendungen in Kenia. Insgesamt werden 200 Sendungen über Versöhnung ausgestrahlt.

Ausgelöst durch die blutigen Unruhen um die Präsidentschaftswahlen in Kenia Ende Dezember sind tiefe Konflikte in der Bevölkerung des ostafrikanischen Landes aufgebrochen. Mehr als 1.000 Kenianer starben, Hunderttausende mussten fliehen.

Als Beitrag zur Versöhnung der verschiedenen Stämme hat die internationale Radiomission Trans World Radio (TWR) eine Sendereihe entwickelt. Geplant sind 200 Sendungen mit einer Länge von jeweils fünf Minuten. Sie werden in die bereits bestehenden Sendereihen von TWR eingebaut, so dass keine zusätzlichen Sendekosten entstehen.

Die Programme sind unter anderem über das staatliche Sendernetzwerk von Kenia Broadcasting Corporation zu hören. Finanziert werden die Produktionen nach Angaben des Leiters der Abteilung Internationale Projekte, Thorsten Grahn, durch den Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar als deutschen Partner von TWR.

TWR verbreitet die christliche Botschaft in ca. 225 Sprachen und Dialekten weltweit. Der ERF beteiligt sich daran finanziell in 45 Sprachen, beispielsweise für christliche Programme in Afrika, Südamerika, Osteuropa und China, und produziert Sendungen und Beiträge in zehn Sprachen für ausländische Mitbürger in Europa.

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