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Karikaturen und Karfreitag
(20. März 2008/rh.) - Al-Kaida-Anführer Osama Bin Laden kündigt Europa Rache an für die erneut veröffentlichten Mohammed-Karikaturen. Er droht mit Terror wegen „dieser beleidigenden Zeichnungen“. Eine der ältesten, Christus beleidigenden Karikaturen befindet sich in Rom: Eine in Stein geritzte Zeichnung, die Christus als Esel am Kreuz darstellt.
Die blasphemische Karikatur befindet sich an der Wand eines Gebäudes auf dem Palatin in Rom. Dort hat jemand in einer ehemaligen Wachstube der kaiserlichen Garde eine Kreuzigungsszene ziemlich ungelenk in die Wand gekratzt. Das Auffallende daran: Am Kreuz hängt ein Mensch mit einem Eselkopf. Vor ihm kniet ein römischer Legionär. Darunter stehen die Worte: „Alexamenos betet seinen Gott an!“
Es sieht ganz danach aus, dass es damals in der kaiserlichen Garde einen Soldaten namens Alexamenos gab, der sich zu Christus bekannte! Seine Kameraden trieben ihre Spässe mit ihm und ritzten in Stein, was sie von seinem Glauben hielten. An einen gekreuzigten Erlöser zu glauben, das war für sie eine Dummheit, eine Eselei. Christus, ein König, der auf einem Esel nach Jerusalem ritt, dort ohne sich zu verteidigen verurteilt und gekreuzigt wurde, der war für die Römer ein dummer Esel. Diese gotteslästerliche Karikatur zeigt, wie umkämpft die Botschaft vom Kreuz und dem Opfertod Jesu damals war. mehr...
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