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Wird der Olympische Fackellauf gestoppt?

(08. April 2008/rh.) - Die Proteste gegen die chinesische Tibet-Politik zeigen Wirkung: Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees, Rogge, kündigte an, dass man über den Abbruch des traditionellen Laufs diskutieren werde.

Nächste Station des „ewigen olympischen Feuers“ ist San Francisco. Auch dort werden massive Demonstrationen erwartet. Endet damit eine alte Tradition der Olympischen Spiele?

Jacques Rogge, IOC-Präsident, will über das Ende des weltweiten Fackellaufs diskutieren. Er sei "tief betrübt" über die gewaltsamen Proteste.

IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg äußerte sich ähnlich. Auf die Frage, ob sie einen Abbruch des internationalen Teils des Fackellaufs durch das IOC für möglich halte, sagte Lindberg, sie sei sich sicher, dass es darüber bei dem Treffen Diskussionen geben werde. Das meldete „Spiegel online“.

Nach den Tumulten beim Fackellauf in Paris forderte das IOC, "das Recht der Fackel" zu respektieren, "friedlich herumgereicht zu werden". In der französischen Metropole musste das „ewige Feuer“ nach Polizeiangaben sogar für rund 20 Minuten gelöscht werden.

Die Olympiade geht zurück auf die alten Griechen. Sie kultivierten den Sport während 1200 Jahren und veranstalteten grosse Wettkämpfe zu Ehren des Gottes Zeus. Schliesslich liess ein christlicher Kaiser den Zeustempel in Olympia schliessen. Zwei Erdbeben liessen die Anlage einstürzen. Erst 1896 wurden die Olympischen Spiele wieder ins Leben gerufen.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über den Hintergrund der Olympiade.

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