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Weiterfackeln bis zur Olympiade
(09. April 2008/fa.) – Das olympische Feuer soll weiter getragen werden, bis nach Peking. Die Gerüchte um die Absage des Fackellaufs werden jetzt vom IOC zurückgewiesen.
Berichte, denen zufolge das Internationale Olympische Komitee den Verzicht auf die außerhalb Chinas geplanten Etappen der olympischen Flamme erwäge, beruhten auf einem Missverständnis, sagte Rogge dem „Wall Street Journal“. „Es gibt keine Diskussion darüber, irgendwelche Etappen abzusagen.“ Der IOC-Exekutivrat werde sich bei seiner Sitzung am Freitag lediglich routinemäßig mit dem bisherigen Ablauf der Veranstaltung beschäftigen. Das meldet „Focus online“.
Jean-Jacques Rogge zeigt sich betrübt über die Störungen des traditionellen Laufs: „Ich bin traurig, dass ein so schönes Symbol wie die Fackel, die Menschen verschiedener Religionen, verschiedener ethnischer Hintergründe, verschiedener politischer Systeme, Kulturen und Sprachen vereint, angegriffen wird.“ Das IOC respektiere das Recht zum Protest, doch dieser müsse gewaltlos sein.
Man habe gegenüber der chinesischen Regierung und den Organisatoren der Olympischen Spiele in Peking „sehr deutlich gemacht, dass Gewalt nicht mit dem olympischen Ideal zusammenpasst“, sagte Rogge mit Blick auf die Situation in Tibet.
In San Francisco werden Zehntausende Demonstranten und Zuschauer am Fackellauf erwartet. An der zehn Kilometer langen Strecke entlang der Hafenpromenade stellte die Polizei Absperrungen auf.
Insgesamt sollen etwa 22.000 Fackelträger durch 134 Städte in 20 Staaten auf allen fünf Kontinenten das Feuer tragen. Mitte Juni soll die Fackel auch durch die autonome Region Tibet sowie die ebenfalls von Unruhen erschütterten chinesischen Provinzen Qinghai und Gansu getragen werden.
Chinesische Medien verurteilen die Störungen des Fackellaufs. Sie verstehen nicht, warum der Westen gegen die Olympischen Spiele in ihrem Land demonstriert.
Wird der olympische Fackellauf gestoppt? Zeus zur Ehre
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