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Islamische Schule in London am Pranger
(16. April 2008/idea) – Ein Lehrer erhebt schwere Vorwürfe gegen eine muslimische Privatschule in England, die von Saudi-Arabien finanziert wird. In einem Arbeitsprozess warf der englische Muslim Colin Cook der König-Fahd-Akademie in London vor, Rassenhass zu schüren.
An der Schule gebe es arabische Bücher, in denen Christen und Juden mit Affen und Schweinen verglichen würden. Wie die Londoner Zeitung „The Times“ am 15. April berichtete, war Cook als Englischlehrer an der 1985 gegründeten Privatschule tätig, die Kinder saudischer Diplomaten und anderer muslimischer Familien besuchen. Nachdem er im Dezember 2006 systematische Betrügereien in Schulprüfungen ans Licht gebracht hatte, war ihm gekündigt worden.
Das Arbeitsgericht sah die Entlassung des seit 18 Jahren tätigen Lehrers für ungerechtfertigt an und sprach ihm umgerechnet über 86.600 Euro für entgangenes Gehalt und als Schmerzensgeld zu. Nach seiner Entlassung habe ihm ein Kollege Auszüge eines arabischen Schulbuchs gezeigt, indem Schüler zu der Annahme verleitet würden, dass alle Religionen ausser dem Islam wertlos seien. In dem Buch sei von „widerlichen“ Eigenschaften der Juden die Rede gewesen. Eine Passage habe gelautet: „Jene, die Gott verflucht hat und über die er zornig ist, hat er in Affen und Schweine verwandelt. Sie beten Satan an.“ Nach Cooks Ansicht verbreiten solche Werke Hass und sollten nicht in Grossbritannien benutzt werden.
Die Schule wies den Vorwurf des Rassenhasses zurück. Die betreffenden Bücher seien nie in Schulklassen benutzt worden. Ausserdem seien die beanstandeten Passagen „fehlgedeutet“ worden.
An der Schule werden der „Times“ zufolge auch Kinder der inhaftierten islamisch-extremistischen Prediger Abu Hamza al-Masri und Abu Qatada unterrichtet.
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