Kontakt   Newsletter   Impressum
   

    factum online RSS
  Infos zum RSS-Feed

Mehr als 20000 Tote nach Zyklon in Burma

(06. Mai 2008/fa.) - Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Zyklon in Burma ist gross. Allein im Irrawaddy-Delta sollen 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein - landesweit werden 40000 Personen vermisst.

Langsam wird das ganze Ausmass des Zyklons "Nargis" in Burma deutlich. Das burmesische Militärregime meldete gestern 10000 Tote. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet unter Berufung auf burmesische Regierungsquellen von mindestens 15.000 Opfern. Das Staatsfernsehen meldete wenige Stunden später rund 22000 Tote und über 40000 Vermisste.

Der Zyklon "Nargis" raste am 3. Mai mit einer mehr als drei Meter hoher Flutwelle an Land. Im Delta des Irrawaddy-Flusses wurden zahllose Dörfer überschwemmt. Uralte Bäume wurden von der Wucht der Orkanböen aus dem Boden gerissen und versperrten Strassen. Hunderttausende Menschen wurden obdachlos.

Das an Thailand, Bangladesch, Indien und China grenzende Land Burma ist politisch und wirtschaftlich isoliert und wird vom Militär mit eiserner Faust regiert. Ein grosser Teil des Volkseinkommens stammt aus dem Opiumanbau.

zurück

Das aktuelle Heft:
factum 3/2012


factum 3/2012
factum-Abo
efactum-App
Mithelfen und fördern!
ethos – suchen, finden, leben