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Bewegung im Westjordanland?

(14. Mai 2008/fa.) - Israel und die Palästinenser verhandeln derzeit über eine beinahe vollständige Übertragung der Sicherheitsverantwortung für die Gegend um Jenin im nördlichen Westjordanland auf die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Damit solle das Gebiet zu einer „Modell-Region“ gemacht werden, in der Israel fast keine Präsenz mehr zeigen wird.

Wie die Zeitung "Ha'aretz" berichtet, habe man im Verteidigungsministerium bestätigt, dass Gespräche in diese Richtung unter Vermittlung des Sondergesandten des Quartetts, Tony Blair, im Gange seien. Blair präsentierte gestern im Vorfeld des Israel-Besuchs von US-Präsident George W. Bush einige Erleichterungsmassnahmen für die Palästinenser. Demnach sollen mehr als 1000 PA-Sicherheitskräfte die Kontrolle des gesamten Gebiets nördlich und östlich von Tulkarem übernehmen, während Israel weiterhin die Option von Anti-Terroraktionen vorbehalten bleibt.

Sowohl von Seiten Blairs als auch der Amerikaner wurde dabei betont, dass die PA nicht nur gegen die Hamas, sondern auch gegen alle anderen Terrororganisationen einschliesslich der Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden der Fatah vorgehen müsse.

Israel hat auch der Räumung von Strassensperren im nördlichen Westjordanland und weiteren Reiseerleichterungen zugestimmt.

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