Kontakt   Newsletter   Impressum
   

    factum online RSS
  Infos zum RSS-Feed

SEA: Genug von Stopp-Aids-Kampagnen

(15. Mai 2008 fh.) - Der Bund soll die „Love Life Stopp Aids“-Kampagnen einstellen, stattdessen pro aktiv für Ehe, Treue und Familie werben und in die Suizid-Prävention inves-tieren. Dies fordert die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) anlässlich des heutigen Tages der Familie.

Die jahrelangen Plakataushänge des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Bereich „Stopp Aids“ hätten nach 22 Jahren ausgedient, sagt SEA-Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler. Die Aids-Problematik sei zwar weiterhin eine ernst zu nehmende, die Kampagnen aber unverhältnismässig im Vergleich zu anderen Problemen. Zudem sei die jüngste Variante mit den kopulierenden Paaren nur ein Beispiel dafür, dass in der bildlichen Umsetzung immer drastischere Wege gegangen werden müssten, um noch provozieren zu können und beachtet zu werden. „Jetzt ist genug“, meint die SEA am UNO-Tag der Familie. 

Wenn der Bund sich konsequent für die Familien einsetzen würde, so Leutwyler, wäre dies die wohl beste Prävention gegen allerlei Krankheiten, unter welcher die Gesellschaft leidet – auch Aids. Die SEA wünscht sich, dass ab 2009 statt der „Love Life Stopp Aids“-Kampagne im Umfeld des UNO-Tages der Familie im Mai eine erfrischende und originelle Werbung für die Familie von den Plakatwänden leuchtet.

Im Weiteren soll der Bund sich für die Suizid-Prävention einsetzen. Schon vor Jahresfrist bat die SEA anlässlich ihrer eigenen „Stopp Suizid“-Plakatkampagne mit dem Titel „Durch die Hölle zum Leben“ Thomas Zeltner vom BAG, in die Suizidprävention zu investieren. Eine Problematik, die jährlich zwanzigmal mehr Todesopfer fordert als HIV.



zurück

Das aktuelle Heft:
factum 3/2012


factum 3/2012
factum-Abo
efactum-App
Mithelfen und fördern!
ethos – suchen, finden, leben