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China-Beben: Mindestens 50.000 Tote
(16. Mai 2008/fa.) - Nach dem Erdbeben in China melden amtliche Medien bereits mehr als 50.000 Tote. Zehntausende liegen noch unter den Trümmern begraben. Ihre Überlebenschancen schwinden.
Möglicherweise liegt die Zahl der Todesopfer noch weit höher. Mehr als 20.000 Menschen sind noch verschüttet, schreibt „Zeit online“. Mit jedem weiteren Tag unter den Trümmern sinken ihre Chancen, zu überleben. Rund 100.000 Soldaten sind im Einsatz, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen. Regierungschef Wen Jiabao entsandte mehrere Hundert Hubschrauber. Über den schwer zugänglichen Orten im Erdbebengebiet der Provinz Sichuan sprangen Fallschirmspringer ab. Tonnenweise wurden Hilfsgüter abgeworfen. Rund 65.000 Menschen wurden durch das Beben verletzt, davon mehr als 10.000 schwer, wie chinesische Medien berichteten. Den Überlebenden mangelt es an Trinkwasser, Nahrung, Medikamenten und Zelten. Einige zehntausend Obdachlose verbrachten die dritte Nacht nach dem Beben unter Planen und notdürftig gezimmerten Unterständen im Freien.
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