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Burma: Christliche Werke verstärken Hilfe

(19. Mai 2008/idea) – Christliche Hilfswerke verstärken ihre Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms in Myanmar (Burma). Ein Hilfsflug von World Vision Deutschland wird am Nachmittag des 19. Mai von Frankfurt am Main aus in Richtung Katastrophengebiet starten.

An Bord werden Hilfsgüter für rund 25.000 Menschen sein, teilte das Hilfswerk am 17. Mai mit. Der Hilfsflug geht zunächst in die thailändische Hauptstadt Bangkok. Von dort sollen die Hilfsgüter mit kleineren Frachtflugzeugen der Vereinten Nationen nach Rangun gebracht, auf LKW umgeladen und durch lokale World-Vision-Mitarbeiter verteilt werden.

Das Hilfswerk ist zuversichtlich, dass staatliche Stellen dies erlauben, da World Vision als lokal-ansässige Organisation das Vertrauen der Regierung geniesse. Das Werk engagiert sich nach eigenen Angaben seit Jahren mit 580 Mitarbeitern in 31 Entwicklungsprojekten. Die Helfer operierten derzeit aus zwei Basislagern im Flussdelta des Irawaddy. Sie hätten bisher rund 100.000 Betroffene des Zyklons mit Trinkwasser, Reis und Kleidung versorgt. 

Der deutsche Zweig der christlichen Hilfsorganisation „Global Aid Network“ (GaiN/Gießen) hat am 16. Mai den ersten Hilfstransport für die Überlebenden auf den Weg gebracht. Weitere Transporte sollen folgen.

GAiN-Australien ist bereits seit über einer Woche mit Helfern vor Ort. Dessen Direktor Daniel Win (Silverwater/Neusüdwales) ist selbst Birmane. „Er ist mit den Verhältnissen im Land vertraut. Er kennt die Wege, über die die Hilfe auch an ihr Ziel kommt. Und er hat bereits angefangen, Helferteams für fünf verschiedene Katastrophenorte zusammenzustellen“, so der deutsche GAiN-Leiter, Klaus Dewald. Das Hilfswerk habe von Bangkok aus bereits Hilfsgüter mit Lastwagen nach Birma gebracht. Einheimische Helfer verteilten die Hilfsgüter direkt an die Bedürftigen. Die Vereinten Nationen befürchten, dass der Zyklon über 100.000 Menschenleben gekostet hat.



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