|
PC-Spielen verweigert - zum Schwert gegriffen
(02. Juni 2008/fa.) - Als die 56-jährige Mutter ihrem 19-jährigen Sohn im der Schweiz das dauernde Computerspielen untersagte, rastete dieser aus. Mit einem Schwert stach er auf seine Mutter und seinen Bruder ein - beide wurden schwer verletzt.
Die Tat ereignete sich am Sonntagabend in Buchs SG. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Mutter und der Bruder operiert werden mussten. Zur Bluttat kam es, nachdem dem jüngsten Sohn das ständige Spielen mit dem Computer untersagt worden war, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte.
Der junge Mann sei danach völlig ausgerastet, habe ein im Haus vorhandenes Schwert ergriffen und auf Mutter und Bruder eingestochen. Ein Polizeisprecher schloss jedoch eine unmittelbare Lebensgefahr eher aus. Die Verletzungen lägen im Bauch- und Armbereich und seien gravierend.
Als die Beamten am Tatort eintrafen, liess sich der 19-Jährige widerstandslos festnehmen, wie der Polizeisprecher weiter erklärte. Der Täter ist der jüngste Sohn der Familie.
Diese Tat macht es noch schwieriger, exzessives Computerspielen als harmlos und ohne Einfluss auf den Menschen zu bezeichnen. Die Frage stellt sich zudem, welche Art von Spielen der Täter machte. Darüber finden sich bislang keine Informationen.
zurück
|
|
 |
© FACTUM ONLINE 2011 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit
Genehmigung der Redaktion. |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |