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Immer noch grosse Not in Birma

(09. Juni 2008/dmg/tv). Seit dem Zyklon „Nargis“ und der Flutkatastrophe in Birma (Myanmar) helfen die Partner der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) vor Ort zahlreichen Betroffenen.

Ein DMG-Mitarbeiter berichtet über die Zustände im thailändisch-birmesischen Grenzgebiet, dass es sei „ein abenteuerliches, zeitweise auch gefährliches Unternehmen“ für die Gläubigen, welche Hilfseinsätze trotz des Widerstandes der Regierung tun.

Satellitenbilder zeigen, wie ganze Landstriche komplett von der Landkarte ausradiert wurden, und zwar handelt es sich um Gebiete, welche die Reiskammer Birmas waren. Der fruchtbare Boden ist teilweise noch immer meterhoch mit Salzwasser überschwemmt und wird so unbrauchbar. Die starken Stürme haben Bäume und alles, was nicht niet- und nagelfest war, umgerissen. Die Trümmer verhindern, dass das Wasser abfliessen kann. Hunderte von verwesenden Leichen und Tierkadavern liegen im Wasser und kontaminieren ganze Regionen. Die Militärs haben das Gebiet abgeriegelt und lassen nur wenig Hilfe hinein. „Sie verhindern die Flucht der Betroffenen nach Rangun, wo man ihnen besser helfen könnte“, bereichtet der DMG-Mitarbeiter vor Ort.
Die Zustände in den Flüchtlingslagern sollen schrecklich sein. Weiterhin sterben täglich Hunderte an Nahrungsmangel, Entzündungen und Epidemien als Folge der Katastrophe. Viele Kinder sind zu Waisen geworden. Die Menschen haben alles verloren, sie stehen vor nichts.

„Wir sind dankbar, dass wir einheimische Christen kennen, die in das Gebiet gelangen und Hilfe leisten können. Was man tun kann erscheint oft klein – angesichts der grossen Not, die dort herrscht“, heisst es im Bericht weiter. Es wird zum Beten aufgefordert um Gottes Erbarmen und Eingreifen, um Weisheit und Schutz für die Helfer, die auf sich selbst gestellt schier Unmögliches leisten.

„Nur die Kraft Gottes kann die Menschen halten und ihnen neuen Sinn und Perspektive geben. Das ist es, was unsere Mitarbeiter dort mit ihren begrenzten Mitteln weitergeben. Unser Gebet geht dahin, dass die Frohe Botschaft Wunder wirkt in den Herzen, Kraft und Hoffnung weckt und einen Neuanfang für viele ermöglicht.“

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