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Eine Hauptrolle für den Teufel

(30. Juli 2008/fa.) - Was, wenn der Teufel die Welt erschaffen hätte? Der geplante Horrorfilm „Antichrist“ des dänischen Regisseurs Lars von Trier scheint zu halten, was der Titel verspricht.

Die Dreharbeiten zum 7-Millionen-Euro-Projekt sollen nächstens in Köln beginnen. Das berichtet die Tageszeitung „Kurier“.

Regisseur Lars von Trier ist für einschlägige, düstere Sujets bekannt. Nach der TV-Krankenhausserie „Geister“ folgen Filme wie „Breaking the Waves“ und „Dancer in the Dark“, wo Hauptfiguren auf grausamste Art zu Tode kommen. Mit „Antichrist“ begint sich der "Dogma 95"-Bewegung zurück ins Horror-Genre.

Noch ist wenig über den Filminhalt bekannt. Die Ausgangslage bildet folgende Frage: Was wäre, wenn die Erde vom Teufel, statt von Gott erschaffen worden wäre? Es geht um ein Paar, das nach dem Tod des einzigen Sohnes in eine abgelegene Hütte zieht. Dort sind allerdings dunkle Mächte am Werk.

Das Drehbuch verfasste von Trier gemeinsam mit Anders Thomas Jensen, der Drehbücher für Filme wie "In China essen sie Hunde" bis hin zu "The Funeral" verfasste und auch für einige Dogma-Filme die Drehbücher beisteuerte. Noch sind keine Details zur Besetzung bekannt. Der Film wird in englischer Sprache gedreht.

Der mit dem Teufel spielende Lars von Trier leidet im übrigen unter einer Phobie: Er hat Flugangst.

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