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Israel-Ausstellung in Nürnberg
(04. September 2008/fa.) – „Die Menora - ein Gang durch die Geschichte Israels" ist der Titel einer Ausstellung im Rathaus von Nürnberg, die vom christlichen Arbeitskreis „Suchet der Stadt Bestes“ organisiert wurde.
Gezeigt werden in der Ausstellung Fotografien der Reliefs der Monora, die gegenüber dem israelischen Parlament, der Knesset, aufgestellt sind. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung, die noch bis zum 14. September zu sehen ist, haben der bayrische Ministerpräsident Beckstein und Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Maly übernommen.
Die Menora vor dem israelischen Parlament wurde von dem 1877 in Dortmund geborenen deutsch-jüdischen Künstler Benno Elkan gestaltet. Sie zeigt die jüdische Geschichte von den Tagen Abrahams bis in die Neuzeit. Benno Elkan emigrierte 1934 nach England. 1956 übergab die British Labour-Party der Knesset diesen fünf Meter hohen Leuchter aus Bronze als "Geschenk des ältesten an das jüngste Parlament".
Der gute Besuch der Ausstellung zeige ein starkes Interesse für jüdische Geschichte, Kultur und Religion in der Bevölkerung, erklärte der Vorsitzende des Vereins „Suchet der Stadt Bestes“, Hansjürgen Kitzinger. „Wer sich mit der Geschichte Israels befasst“, so der Vorsitzende, kommt an der Gottesfrage nicht vorbei und wird mit dem Gott der Bibel konfrontiert.“
Die Veranstalter wollen der Unkenntnis der Geschichte Israels begegnen und setzen mit der Ausstellung ein Zeichen gegen den Antisemitismus und Anti-Israelismus. Schon seit 20 Jahren organisiert der Arbeitskreis Vorträge, Bibeltage, Israelkonferenzen und Gedenkveranstaltungen.
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