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Vesuv-Ausbruch kaum kalkulierbar
(11. September 2008/fa.) - Die Magmakammer unter dem Vesuv ist einer neuen Studie zufolge um elf Kilometer angestiegen. Es droht ein schlimmer, kaum voraussagbarer Ausbruch. 700000 Menschen sind direkt bedroht.
Im Jahr 79 nach Christus brach der Vesuv aus und begrub die Stadt Pompeji und bis zu 15000 Menschen. Nach Einschätzung von Geologen könnte eine solche Katastrophe erneut passieren. Das Leben von 700.000 Menschen, die in der Nähe des Bergs leben, wäre dann in Gefahr.
Über ihr Ergebnis berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature". Die Magmablasen unter dem Vesuv haben sich zwischen dem Ausbruch von Pompeji 79 nach Christus und dem Ausbruch von Pollena im Jahr 472 von sieben bis acht Kilometer auf drei bis vier Kilometer Tiefe nach oben verschoben. Berücksichtige man weitere Ausbrüche, dann hat sich die Kammer um neun bis elf Kilometer nach oben verschoben.
Seit 64 Jahren ruht der Vesuv. Wie „Spiegel online“ schreibt, kann das zwei Gründe haben: Entweder bekommen die Magmakammern unter dem Vulkan keinen Nachschub mehr, oder der Weg nach oben ist versperrt. In zweiten Fall könnte sich ein enormer Druck aufbauen. Eine Explosion wie zu Zeiten des alten Roms ist dann nicht auszuschliessen.
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