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Tagung von „Wort und Wissen“: Markt und Moral

(14. Oktober 2008/tl) - „Erfolgsziele und Werteprofile“ ist das Thema einer Tagung, das die christliche Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ veranstaltet. Vom 14. bis 15. November referieren Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft in Giessen über ethische und ökonomische Ansprüche in Zeiten globalen Wirtschaftens.

Die Frage nach der Ethik in der Wirtschaft ist durch die aktuelle Krise des Finanzsystems in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses gerückt. Bei der Wort- und Wissen-Tagung kommen Persönlichkeiten aus Unternehmensführung, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften zu Wort.

Den Einführungsvortrag wird Prof. Dr. Reinhard Haupt von „Wort und Wissen“ halten. Unter anderem sprechen auf der Tagung der Leiter des „Instituts für Ethik und Werte“, Dr. Stephan Holthaus, Dr. Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft sowie Wilfried Franz, Mitglied des Aufsichtsrats der Spiele Max AG, Berlin, Roman Mares von der Geschäftsführung der Kemnitzmares GmbH und Michael Fritz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Böblingen.

Unternehmensführungen stehen in dem Spannungsfeld „zwischen Überlebensdruck und Ethikanspruch, zwischen Markt und Moral“, heisst es in einer Informationsschrift der Studiengemeinschaft zu der Tagung. Gefordert sei ein „Management der Wertschöpfung und der Wertschätzung“.

Die Tagung, an deren Vorbereitung auch die "Gesellschaft für Wirtschaft und Ethik" beteiligt ist, möchte zur Diskussion und Entwicklung zukunftsfähiger Unternehmensführung in ethischer Verantwortung beitragen, ein Thema, das „fachliche und persönliche Fragen sowie Sach- und Glaubensinhalte" anspricht. „Das zeitlose biblische Denken wird zu zeitbedingten Lösungen im Alltagsgeschäft zwischen Erfolgszwang und Ethikmassstäben anregen“, schreibt die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ in der Einladung zu der Tagung.



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