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Teurer Stillstand: CERN-Anlage ruht bis Sommer

(19. November 2008/fa) – Stillstand im Beschleuniger: Die teuerste und grösste Maschine der Welt ist länger ausser Betrieb als zunächst von den Verantwortlichen angenommen.

Der defekte Teilchenbeschleuniger am Europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf kann frühestens im nächsten Sommer wieder in Betrieb genommen werden.

Das ergaben Recherchen der Zeitung „Sonntag“. CERN-Sprecher James Gillies bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung. Ursprünglich waren die CERN-Techniker davon ausgegangen, dass der Teilchenbeschleuniger bereits im Frühling wieder funktioniert.

Die Arbeiten kosten nach Angaben des CERN zwischen 25 und 35 Millionen Franken. Die Arbeiten seien vom Haushalt der Europäischen Organisation für Kernforschung gedeckt, erklärte Gillies. 15 Millionen Franken entfielen auf die Reparatur des Teilchenbeschleunigers (LHC), das restliche Geld werde für Ersatzteile benötigt.

Der elektrische Ausfall am 19. September entstand zwischen zwei Magneten. In der Folge strömte eine grosse Menge Helium in den Tunnel des Teilchenbeschleunigers aus. Die Forscher erhoffen sich von dem 27 Kilometer langen Tunnel bei Genf Antworten auf grundlegende Fragen nach der Entstehung und dem Aufbau des Universums.



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