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Iran: Massive Aufrüstung mit Langstreckenraketen

(10. Dezember 2008/tl.) – Der Iran hat seinen Bestand an Langstreckenraketen offensichtlich innerhalb eines Jahres verdreifacht. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit den nuklearen Ambitionen des Landes. Präsident Ahmadinedschad: "Wir danken Gott dafür, dass unsere Feinde Idioten sind".

Medienberichten zufolge hat die Islamische Republik Anfang 2008 noch 30 Shihab-3-Raketen besessen, während sie inzwischen über mehr als 100 verfügt. Während die Fähigkeit Teherans, jeden Ort in Israel zu treffen, schon seit längerem bekannt ist, deutet die jüngste Aufrüstung darauf hin, dass der Iran einen gross angelegten Schlag gegen diejenigen vorbereitet, die sein Atomprogramm zu zerstören versuchen würden.

Noch im Sommer veranstaltete der Iran eine gross angelegte Raketenübung, im Laufe derer eine neuartige Sihab-3-Rakete mit einer Reichweite von angeblich 1300 Kilometern gestartet wurde. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete zudem über ein fortgeschrittenes Lenksystem, das die Flugbahn und Treffgenauigkeit der Raketen wesentlich verbessert habe.

Unterdessen hat der frühere iranische Präsident Ayatollah Akbar Hashemi Rafsanjani erneut Israel bedroht. Der Zorn der Muslime werde beizeiten explodieren und die Israelis „verbrennen“. Rafsanjani kritisierte außerdem heftig die muslimischen Staaten, die sich passiv angesichts der Blockade verhalten würden. Diese Schande werde sie nachhaltig beflecken.

Präsident Ahmadinedschad hetzt seit seiner Amtseinsetzung gegen Israel und die westlichen Länder und kündigt die Zerstörung Israels an. Als Reaktion auf eine Erklärung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, man müsse den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern, sagte er: „Ihr könnt noch so viele Resolutionen verabschieden, aber ihr könnt den Fortschritt im Iran nicht verhindern. Wir danken Gott, der er es so eingerichtet hat, dass unsere Feinde Idioten sind.“

Er wird auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass sich der Iran von seinem Atomprogramm nicht abhalten lassen wird. Ungeachtet möglicher weiterer Sanktionen werde der Iran an seinem Atomprogramm festhalten. In diesem Zusammenhang verglich Ahmadinedschad den Iran mit einem „Zug ohne Bremsen und Rückwärtsgang“.



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