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Militäroperation im Gaza-Streifen geht weiter

(30. Dezember 2008/fa.) - Israels Luftwaffe und Marine haben ihre Angriffe auf Hamas-Ziele im Gaza-Streifen fortgesetzt. Zu den Zielen gehörten drei Gebäude des Regierungskomplexes der Terrororganisation in Tel Al-Hawa, Trainingslager und Aussenposten, Stützpunkte ihrer Marinetruppen, ein Raketentransporter, Raketenabschussrampen und eine Waffenfabrik.

Wie das israelische Aussenministerium mitteilt, sei die Terrororganisation Hamas und ihre Kampfkraft zwar durch die Militäroperation geschwächt worden, aber nach wie vor verfügten die Terroristen über den Willen und die Fähigkeit, Raketen und Mörsergranaten abzufeuern. Um langfristig eine wirkliche Verbesserung der Sicherheitslage in den Gemeinden im westlichen Negev zu erreichen, müsse die Militäroperation fortgesetzt werden.

Israel betont, dass es nicht gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen kämpfe, sondern gegen die Terrororganisation Hamas. Daher würde die Lieferung von Hilfsgütern ermöglicht. Seit Beginn des Einsatzes seien etwa 90 Lastwagen mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, medizinischem Equipment und Blutspenden von internationalen Hilfsorganisationen und auch aus Ägypten, Jordanien und der Türkei in den Gaza-Streifen gefahren worden. Israel werd seine humanitäre Politik parallel zur Fortsetzung der Kampfhandlungen weiterführen.

Weiters berichtet das israelische Aussenministerium, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte präzise gegen die terroristische Infrastruktur der Hamas vorgehe. Allerdings missbrauche die Hamas die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilder, indem sie "auf zynische Weise absichtlich die Kommandozentralen und Basen ihres Terrors in von Familien bewohnten Häusern und ihren Kellern, in Schulen und in öffentlichen Einrichtungen" platzierten.

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