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Die Bedeutung der Erde

(19. Dezember 2006) - In fast 400 Stellen spricht die Bibel von der Erde. Das Handeln des Menschen hinterlässt auf ihr Spuren.

Eugen Schmid

Liegt die ganze Priorität des biblischen Wortes allein auf dem Bereich des Geistes? Ein Blick in die Bibel lehrt uns anderes. Jesus hat den Körper nicht als zweitrangig angesehen, sondern er heilte Kranke und – Christen werden einmal körperlich auferstehen. Wir finden in der Bibel eine Fülle von Stellen, in denen über die Erde gesprochen wird, nämlich deren 391!

In fünf biblischen Büchern wird die Erde besonders häufig erwähnt: im 1. Buch Mose, den Psalmen, dem prophetischen Buch Jesaja, im Matthäus-Evangelium und der Offenbarung des Johannes. Im 1. Buch Mose ist die Erschaffung der Erde beschrieben; David singt oft ein Lied auf den Schöpfer und Erhalter der Erde, im Propheten Jesaja, dem Matthäus-Evangelium und der Offenbarung bekommt die Erde ihre Bedeutung im prophetischen Zusammenhang.

Es steht fest: Die Beziehung von Gott zu seiner Erde hat in der Bibel eine wichtige Bedeutung. Im biblischen Kontext wird die Erde eindeutig als eine geschaffene dargestellt. Im 1. Kapitel des 1. Mose-Buches wird die Schaffung der Erde, der Himmelskörper, der Tiere und Pflanzen sowie des Menschen geschildert. Am zweiten Schöpfungstag trennte Gott das Wasser. «Gott machte die Feste und schied die Wasser unter der Feste von Wassern über der Feste» (Vers 7). Am dritten Schöpfungstag sammelte Gott das Wasser im Meer und das Trockene bildete das Land. Am vierten Tag schuf Gott die Himmelskörper, Sonne, Mond und die Sterne: «Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie auf die Erde leuchten und Tag und Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war» (1. Mose 1,17–18).

Die Bibel beschliesst das Werk Gottes mit den Worten: «Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut» (Vers 31). Doch über die Entstehung der Erde wird heftig debattiert. Die Meinungen reichen von der Erschaffung nach einem strengen biblischen Kreationismus über die theistische Evolution und andere evolutionistische Modelle bis hin zu esoterischen Weltvorstellungen und schliesslich zur rein atheistischen Evolutionslehre.

Interessant ist, dass Gott das moralische Verhalten der Menschen mit Folgen für die Erde verbindet. Weil die Menschen sich unmoralisch verhielten, reute es ihn, den Menschen und die Erde geschaffen zu haben. Wieso trennte Gott das amoralische Handeln des Menschen nicht von der Erde?

Lesen Sie den ganzen Artikel in FACTUM 9/2006.

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