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Gottes Zeichen am Himmel
Neue Erkenntnisse: Der «Stern von Bethlehem» und die jüdischen Festtage weisen auf die Geburtsstunde Jesu im Jahre 3 vor unserer Zeit hin.
Hanspeter Wild
„Keine Angst, liebe Leserin, lieber Leser: Ich will Ihnen die Freude an Weihnachten nicht vergällen. Ich bin als engagierter Nachfolger von Jesus Christus überhaupt nicht dagegen, dass man die Geburt unseres Heilandes feiert. Aber ich glaube, es ist an der Zeit, dass gewisse Dinge über christliche Feste, so wie wir sie heute begehen, ans Licht kommen. Wussten Sie zum Beispiel, dass das Datum des 25. Dezember als Weihnachtsfest circa um das Jahr 300 n. Chr. vom römischen Kaiser Konstantin willkürlich festgelegt wurde?»
Diese deutlichen Worte richtete Christian Wider im Editorial der Zeitung «EDU-Standpunkt» Nr. 12/1998 an die damalige Leserschaft. Weiter unten im Artikel war zu lesen: «Wussten Sie, dass Konstantin mit den Christen der damaligen Tage einen Deal gemacht hat, der historisch belegt ist? Der Handel, der offensichtlich die Christen dem Römischen Reich besser einverleiben sollte, hiess nämlich: Ihr übernehmt die Daten der römischen Feste und vergesst eure jüdischen Festdaten – und damit allmählich eure jüdischen Wurzeln –, dann verfolge ich euch nicht mehr und werfe euch nicht mehr den wilden Tieren in der Arena vor! Und die Christen gingen auf den Handel ein ...»
Heute geht es nicht mehr um einen Handel von überzeugten Christen mit der Obrigkeit. Aber Christen, denen die jüdischen Wurzeln ihres Glaubens wichtig sind, werden umdenken müssen, denn ihr Herr ist tatsächlich nicht an einem 25. Dezember geboren.
Auch kann die dreifache Begegnung der Planeten Jupiter-Saturn des Jahres 7 v. Chr. im Tierkreissternbild Fische, die bisher fast ausnahmslos für den «Stern von Bethlehem» gehalten wurde, nicht mehr als «Messiasstern» gelten.
Den ganzen Artikel finden Sie in FACTUM 9/2006.
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