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Wider die grosse Anpassung

Die laufende Entwicklung zielt ab auf die Islamisierung Europas und nicht auf die Europäisierung des Islam. Warum es in Europa keine Sonderrechte für Muslime geben darf.

Udo Ulfkotte

Seit vielen Jahrzehnten schon behauptet der Islamwissenschaftler Bernhard Lewis, Europa werde am Ende des 21. Jahrhunderts islamisch sein. Über Jahrzehnte hin nahm man den an der Universität Princeton lehrenden Mann nicht ernst, ja man verspottete ihn. Inzwischen wendet sich das Blatt. Bernhard Lewis – er wurde 1916 in London geboren – gilt heute unter Fachleuten nicht länger als «Panikmacher», sondern als weitsichtiger Wissenschaftler. Denn mit der Ausbreitung des Islam in Europa geht der Verfall christlich-jüdisch geprägter westlicher Werte einher.

Nicht Muslime sind eine Gefahr für die westliche Kultur, sondern die von muslimischen Führern propagierten «Sonderrechte» für Muslime – die angebliche «Andersartigkeit» von Muslimen. Wenn Sure 3, Vers 110, Muslimen bescheinigt, das unveräusserliche Recht zu haben, in der Welt über Gut und Böse entscheiden zu können, dann muss das niemanden besorgen. Gefährlich wird es erst, wenn muslimische Führer dazu aufrufen, das Recht eines Staatswesens zu brechen, weil Muslimen angeblich «Sonderrechte» zustehen.

So kommen denn täglich neue, beunruhigende Meldungen aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die Lewis und seine Voraussagen immer wieder aufs Neue bestätigen. Die Meldungen geben einen Vorgeschmack darauf, wie sehr sich die christlich-jüdisch geprägte Welt unter dem Einfluss der wachsenden Zahl von Muslimen, die aus angeblich rein religiösen Gründen «Sonderrechte» für sich beanspruchen können, verändern wird.

Ist Europa am Ende des 21. Jahrhunderts weitgehend islamisch? So berichtete der Londoner «Observer» am 7. Januar 2007, immer öfter riefen Prediger in britischen Moscheen dazu auf, die Gesetze des Landes nicht länger zu beachten. Allein der Koran und die Scharia verdienten Anerkennung. Unter den islamischen Organisationen, die in dem Bericht namentlich erwähnt wurden, fand sich sogar die «UK Islamic Mission» – eine Organisation, der Premierminister Tony Blair zuvor ausdrücklich für ihre «wertvollen multi-kulturellen Aktivitäten» gedankt hatte. Zwei Tage zuvor veröffentlichte die im Golf-Emirat Qatar erscheinende englischsprachige Zeitung «The Peninsula» eine Fatwa (religiöses Rechtsgutachten), nach der Muslime unbesorgt Raubkopien von illegal im Internet verbreiteter Software herstellen dürfen.

Vor dem Hintergrund der von islamischen Führern geförderten Geringschätzung unserer Werteordnung glauben junge Muslime immer öfter, öffentlich gegen unsere Rechtsordnung hetzen oder gar zu Gewalttaten aufrufen zu können. Am 5. Januar 2007 befand ein Londoner Gericht den 27 Jahre alten Muslim Umran Javed für schuldig, öffentlich zu Terroranschlägen gegen die Vereinigten Staaten und Dänemark aufgerufen zu haben. Der in Birmingham lebende und aus Pakistan stammende Muslim war von einer Polizeikamera dabei gefilmt worden, wie er bei einer Demonstration in ein Megaphon brüllte: «Bomb, bomb Denmark – Bomb, bomb USA.»

Zunächst bestritt Umran Javed vor Gericht die Aufrufe. Als die Polizei jedoch Video-Bänder vorlegte, entschuldigte sich der Muslim für seine Hetzparolen. Er sei «emotional überlastet» gewesen und er habe das, was er ins Megaphon gerufen habe, eigentlich gar nicht so gemeint. In Grossbritannien sorgten die bei der Demonstration aufgenommenen Polizei-Videos für grosses Aufsehen, wurden dort doch etwa Parolen gerufen wie: «Seid vorbereitet auf den wahren Holocaust» und «Europa – auch dein 11. September wird kommen».

Es ist der gesellschaftliche Konsens über ein Regelwerk des friedfertigen Zusammenlebens aller in einer Staatengemeinschaft vereinten Menschen, der verhindert, dass ein jeder nach eigenem Gutdünken «sein Recht» durchsetzt. Dieses in Gesetzestexte gegossene Regelwerk stellt eine wachsende Zahl der in westlichen Staaten lebenden Muslime in Frage.

Quelle: www.akte-islam.de

Lesen Sie den ganzen Artikel in FACTUM 1/2007, Seiten 12 bis 15.

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