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"Katrina" wühlt auf und verwundert

Der Hurrikan Katrina dringt aufs Land vor; Bild: NOOA
"Katrina" fällt ein im Süden der USA.

Der Hurrikan „Katrina“ brachte ein Desaster über die südlichen Bundesstaaten der USA. Über das Leid der betroffenen Menschen berichten die Medien täglich. Im Zusammenhang mit diesem Sturm gibt es auch Beobachtungen, die wenig bekannt sind.

Rolf Höneisen 

Beispielsweise ist es eine unerklärliche Tatsache, dass der Hurrikan sich kurz vor dem Landgang von Stärke 5 auf 4 mässigte. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil der Luftdruck beim Erreichen der Küste noch 910 Millibar betragen hatte – das ist ein extrem bedrohlicher Wert! „Doch Katrina hatte sich auf einmal enorm abgeschwächt“, sagt Hurrikan-Experte Stanley Goldenberg von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOOA).

Der Meteorologe Goldenberg gehört zu einem Team, das sich zur Erforschung der Monsterstürme per Flugzeug bis in deren Mitte, ins Auge der Hurrikane, vordringt. So auch bei Katrina. Mit einer Lockheed WP-3D Orion durchstiessen sie die Wolken und flogen im Zentrum des Wirbelsturms mit. NOOA veröffentlichte Fotos von der Innenwand des Sturmauges.

Dann zeigten die Messgeräte noch etwas Spektakuläres: Um den Wolkenring im Zentrum des Wirbelsturms hatte sich ein zweiter schnell rotierender Ring gebildet. Der äussere Ring schnitt den Energiezufluss nach innen ab. Ohne dieses Phänomen wäre New Orleans von weit schlimmeren Winden gepeinigt worden. Goldenberg. „Ohne diesen zweiten Wolkenring, wäre der Superdome zerfetzt worden!“ In dieses Footballstadion waren 25000 Menschen geflüchtet. Der Sturm beschädigte aber lediglich das Dach.

Im Dezember letzten Jahres veröffentlichte Nooa eine Sturmstatistik. Nach diesen Zahlen war die Hurrikan-Aktivität zwischen 1920 und 1960 bereits einmal sehr stark. Dann – bis Mitte der neunziger Jahre, nahm sie wieder deutlich ab. Seither nimmt sie aber wieder spürbar zu. „Katrina“ reiht sich da nahtlos in eine aufkommende Welle von Stürmen ein.

Das Sturmaufkommen gleicht damit den Erdbeben-Ereignissen. Auch sie verlaufen wellenartig oder anders gesagt – wehenartig, das heisst stärker und häufiger werdend und dann wieder nachlassend, doch in ständig kürzeren Abständen und in heftigeren Ausschlägen!

In seiner Beschreibung der Vorzeichen des Endes dieses Äons sagte Jesus unter anderem: „…Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere. Hungersnöte und Erdbeben werden bald diese Gegend heimsuchen und bald jene. Doch das alles ist erst der Anfang, es ist ‚wie’ der Beginn von Geburtswehen.“ (Matth. 24,7 und 8)

Lukas zitiert Jesus mit den Worten: „…An Sonne, Mond und Sternen werden Zeichen zu sehen sein, und die Völker auf der Erde werden in Angst und Schrecken geraten und weder aus noch ein wissen vor den tobenden Wellen des Meeres. Die Menschen werden vergehen vor Angst und vor banger Erwartung dessen, was noch alles über die Erde kommen wird; denn sogar die Krärfte des Himmels werden aus dem Gleichgewicht geraten. Und dann werden sie den Menschensohn mit grosser macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. Wenn diese Dinge zu geschehen beginnen, richtet euch auf und fasst Mut, denn dann ist eure Erlösung nahe“ (Luk. 21,25 bis 28).

Die neueste Meldung der Wetterforscher von Nooa mag vor diesem Hintergrund schon beinahe harmlos klingen. Nooa meldet die Beobachtung eines hellen Flackerns auf der Sonne. Die Wetterbeoachter warnen vor starken Sonneneruptionen in den nächsten Tagen. Der Massenausstoss könnte elektromagnetische Systeme auf der Erde stören.

Quellen:
Der Spiegel 36/2005
National Oceanic and Atmospheric Administration
Die Bibel

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