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Worum geht es bei den Mars-Expeditionen?

Die europäische Sonde „Mars Express“ lieferte Ende Januar Bilder vom Mars, die beweisen sollen, dass es dort Wassereis gibt und in früheren Zeiten Wasser gegeben haben könnte. Aber gibt es dort auch Leben? Also nichts wie los und auf zum Mars!

Günther Paul schreibt in der „FAZ“ vom 11. Februar 2004: „Überall, wo man glaubt, Hinweise auf Wasser entdeckt zu haben, wird gleich die mögliche Entstehung von Leben ins Spiel gebracht. Für einen solchen Prozess ist Wasser allerdings nur eine notwendige, keineswegs aber eine ausreichende Voraussetzung.“ Doch wegen des Wasser-Arguments werden die Spekulationen um Leben auf dem Mars ständig neu geschürt. Und für Mars-Missionen fliesst viel Geld. An die 400 Milliarden Euro würde eine bemannte Mars-Mission – realisiert in den nächsten 25 Jahren – wohl kosten.

Der Menschheit scheint nichts zu teuer zu sein, um einen ganz grossen Wunschtraum zu realisieren: Es kann keinen Gott geben! Und dafür werden Beweise gesucht. Die Nasa schickte die Sonde „Stardust“ los, um Kometenstaub einzusammeln. 2006 soll sie zurückkehren und Belege dafür anliefern, die belegen sollen, wie das Leben auf der Erde im Weltall seinen Ursprung fand.

Auch die Europäer machen diese Suche mit. Am 2. März schickte die ESA die Kometensonde „Rosetta“ in Richtung des Kometen „Tschurjumow-Gerasimenko. Nach einem zehn Jahre dauernden Flug soll die Sonde im Jahr 2014 den Kometen zuerst umrunden und seine Landeeinheit absetzen. Auch ihr Ziel ist es, die Zusammensetzung aus Eis und kosmischem Staub zu untersuchen. Wozu? Aus diesem Staub, so die Wissenschaftler, habe sich vermutlich vor etwa 4,6 Mia. Jahren das Sonnensystem gebildet. Man will die materialistisch-rationale Erklärung finden für die Entstehung des Universums, der Erde und des Lebens.

Seit Beginn der Raumfahrt im Jahr 1957 sind Hunderte Milliarden Euro ausgegeben worden, um irgendwo im Weltall Leben zu finden. Ein solcher Fund wäre der Todesstoss für ein christliches Weltbild, meint der Informationsdienst „Topic“.

Dabei ist die erste Nasa-Euphorie längst verstummt. Der mineralogisch begründete Hinweis auf die frühere Existenz von Wasser in dieser Region, den die Raumsonde „Mars Global Surveyor“ im Jahr 1998 geliefert hatte, scheint seine Überzeugungskraft verloren zu haben. Denn Gesteinskügelchen, die bislang auf die Einwirkung von Wasser zurückgeführt wurden, entpuppten sich bei genauerer Analyse als nicht kugelig genug. Zudem lassen kleine Poren auf Gaseinschlüsse schliessen und die Kügelchen kommen auch in gewachsenem Felsen vor. Die FAZ schreibt: „Es spricht alles dafür, dass sie aus einer Gesteinsschmelze erstarrt sind, dass es sich also um Zeugen früheren Vulkanismus oder eventuell eines Meteoriteneinschlags handelt.“ Die letzten Belege für eine nasse Vergangenheit auf dem Mars fehlen also noch immer. Doch die Nasa meldete am 2. März siegreich: „Einige Steine am Landeplatz der ‚Opportunity’ auf dem Mars lagen einst in flüssigem Wasser!“ Das Wasser habe deren Gestalt und chemische Zusammensetzung verändert. Als Beweis nennt die Nasa, die Felsformationen enthielten Sulfate, wie sie sich nur in flüssigem Wasser bilden. Doch der Wermutstropfen kommt sogleich: Die Wissenschaftler halten es für unwahrscheinlich, dass leben auf dem Mars, wenn es denn jemals entstanden ist, ein höheres Stadium erreichen konnte. Dazu sei das Wasser zu schnell von der Oberfläche verschwunden.

Für eine solche Erkenntnis müsste man nicht so viel investieren. Für den bekannten Autor und Wissenschaftler Werner Gitt ist ausserirdisches Leben undenkbar. Er argumentiert von der Bibel her und nennt in diesem Zusammenhang eine Stelle aus Jesaja 34, Vers 16: „Suchet nun in dem Buch des Herrn und lest! Keines von ihnen (den Geschöpfen Gottes, Anm.) wird fehlen.“

Nach Gitt würde Gott uns nicht darüber im Unklaren lassen, wenn er ausser irdischem Leben und der Engel- und Dämonenwelt noch weitere Existenzen erschaffen hätte. Man stelle sich vor, die Menschheit würde der Bibel total vertrauen und deshalb nicht Unsummen für Weltraumexpeditionen, sondern dieses Geld zur Pflege der Schöpfung ausgeben. (rh.)

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